Schlaf ist ein äußerst wichtiger Bestandteil unseres circadianen Rhythmus. Eine unzureichende Menge an Schlaf gefährdet unsere Gesundheit. Während des Schlafs regeneriert sich unser Körper nach einem langen Arbeitstag, und unser Geist hat die Möglichkeit, sich zu erholen und die Ereignisse des Tages zu verarbeiten.

Dieser Prozess erfolgt in unserem Unterbewusstsein, weshalb wir oft nicht wahrnehmen, was geschieht. Immer mehr Menschen leiden heutzutage unter Schlaflosigkeit. Die Ursachen sind vielfältig, jedoch spielt übermäßiger Stress eine der Hauptrollen. Warum führt Stress also zu einer Desynchronisation unseres zirkadianen Rhythmus?
Stress – der Feind des erholsamen Schlafs
Das heutige Leben ist von einem hohen Maß an Stress geprägt – sei es durch Schule, Arbeit, Kinder, Kredite oder eine sich verschlechternde Lage auf dem Arbeitsmarkt. All diese Faktoren wirken allmählich und systematisch auf unseren psychischen Zustand ein. Dieser Prozess verläuft langsam, und wir nehmen ihn nicht sofort wahr. Die ersten Anzeichen eines Ungleichgewichts in der Psyche sind oft Schlafprobleme. Dies geschieht, weil eine überlastete Psyche versucht, Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Schlaflosigkeit tritt häufig auch in Verbindung mit Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen oder Neurosen auf. Es ist wichtig zu betonen, dass solche Erkrankungen nicht nur Menschen mit schwacher Psyche betreffen, sondern jeden von uns erreichen können. Ein stressiger Lebensstil führt unweigerlich zu Schlafproblemen, daher ist es ratsam, bei den ersten Anzeichen sofort zu handeln.
Wer kann uns bei Schlaflosigkeit helfen?
Schlaflosigkeit, die durch übermäßige Nervosität verursacht wird, kann effektiv durch Psychotherapie behandelt werden. Die Identifizierung des Problems und dessen Bearbeitung mit einem qualifizierten Therapeuten führt dazu, dass das Gleichgewicht des circadianen Rhythmus wiederhergestellt wird. Häufig wird die Psychotherapie auch mit nicht-invasiven medikamentösen Behandlungen kombiniert. Eine Tasse Melissentee oder ein Glas warme Milch mit Honig vor dem Schlafengehen können ebenfalls die Psychotherapie unterstützen, da es entscheidend ist, inneren Frieden zu finden.


