Die Ergebnisse von Studien über den Zustand der Zähne in der Bevölkerung sind oft alarmierend. Zum Glück wächst das Bewusstsein für Mundhygiene stetig, und mittlerweile weiß jeder, wie man seine Mundhöhle richtig pflegt, um schwerwiegende Folgen zu vermeiden.

Gesunde Verdauung
Die Backenzähne spielen eine entscheidende Rolle beim Zerkleinern der Nahrung, was für eine optimale Verdauung und die Arbeit des Verdauungssystems entscheidend ist. Oft führen Zahnlücken in diesem Bereich zu Magen-Darm-Problemen, da schlecht gekaute Nahrung schwerer zu verdauen ist. Deshalb sollten Lücken bei den Backenzähnen nicht unterschätzt werden!
Ästhetische Gründe
Zahnlücken, selbst solche, die nicht direkt sichtbar sind, beeinflussen die Spannungen und Kräfteverteilung im Mundraum und führen oft zu einem „wandernden Gebiss“. Ein Zahn ohne Gegenspieler wird gewissermaßen den „Kontakt suchen“, was seine Verschiebung im Kiefer zur Folge haben kann, was wiederum freiliegende Zahnhälse zur Folge hat.
Ein weiterer ästhetischer Aspekt ist die Veränderung der Gesichtszüge. Zahnlücken können dazu führen, dass bestimmte Knochenteile im Schädel verkürzt werden, was zu überschüssiger Haut und zu Falten führt, die man eher mit höherem Alter verbindet.
Hilfe durch moderne Zahnmedizin
Zum Glück bietet die moderne Zahnmedizin mit Zahnimplantaten eine Lösung. Diese Methode ist nicht nur für kleine Lücken geeignet; häufig empfiehlt der Zahnarzt Implantate auch dann, wenn keine ausreichende Basis für eine Prothese vorhanden ist. Dann übernehmen die Implantate die Funktion, eine Prothese oder Brücke zu stabilisieren.
Moderne Implantologie kann auch bei vollständigem Zahnverlust helfen, sei es aufgrund von jahrelanger Vernachlässigung, Krankheit oder Unfall. In spezialisierten Kliniken in großen Städten wie Berlin, München oder Frankfurt sind Fachkräfte in der Lage, solche Probleme effizient zu lösen.
Sind Implantate für jeden geeignet?
Implantate bestehen größtenteils aus Titanlegierungen, die vollständig mit dem Kieferknochen verwachsen, sodass praktisch kein Risiko einer Abstoßung besteht. Dennoch gibt es Fälle, in denen Implantate nicht empfohlen werden oder der Eingriff mit gewissen Risiken verbunden ist.
Besonders bei aktiven Krebserkrankungen, Osteoporose und unkontrolliertem Bluthochdruck ist von Implantaten abzuraten. Ebenso sind Implantate für Personen, die große Mengen blutverdünnender Medikamente einnehmen, nicht geeignet. Auch Kinder und Jugendliche sind aufgrund des noch nicht vollständig entwickelten Knochensystems von Implantaten ausgeschlossen.


