Körperliche Aktivität und ihre Auswirkungen auf die psychische Gesundheit

Die Zeit, die vor dem Fernseher, Smartphone oder Tablet verbracht wird, der Jagd nach Geld und virtuellen Unterhaltungen, führt dazu, dass körperliche Aktivität in den Hintergrund tritt. Sie ist jedoch einer der Schlüsselfaktoren für die Aufrechterhaltung nicht nur der körperlichen Gesundheit, sondern auch des psychischen Gleichgewichts. Wie wirkt sich körperliche Aktivität auf den psychischen Aspekt unseres täglichen Funktionierens aus?

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Körperliche Aktivität und Stress

Körperliche Aktivität – in einem sehr breiten Sinne betrachtet, von Hausarbeiten bis zum Extremsport – ist eine grundlegende Methode zur Regulierung des Stressniveaus in unserem Körper. Deshalb wird jegliche Art von Bewegung in allen Arten von Therapien empfohlen. Vor allem in der Behandlung von depressiven Zuständen, die mit Lebensmisserfolgen oder plötzlicher Krankheit verbunden sind. Psychoonkologen in Warschau empfehlen Bewegung als ein Element des Umgangs mit Krebserkrankungen.

Körperliche Aktivität und Erhaltung der geistigen Fitness

Der menschliche Körper war schon immer auf eine durch körperliche Anstrengung getriebene Aktion eingestellt. Ihn dieses Stimulus zu berauben, ist ein direkter Faktor für eine Reihe von Problemen – nicht nur in Bezug auf die körperliche Funktion des Körpers. Mangelnde regelmäßige Bewegung ist der direkte Weg zu einer allmählichen Beeinträchtigung der Psyche des Menschen, die indirekt durch eine Reihe von Faktoren angetrieben wird, die durch körperliche Aktivität hervorgerufen werden. Körperliche Aktivität bedeutet neue Reize, Emotionen, ein Feld, auf dem wir unsere sozialen Kompetenzen umsetzen können – zum Beispiel durch die Teilnahme an Wettkämpfen oder Mannschaftssportarten. Dadurch lernt unser Gehirn und unsere Psyche ständig, was eine grundlegende Voraussetzung für die Erhaltung der geistigen Fitness bis ins hohe Alter ist.

Körperliche Aktivität und psychische Probleme – hat Bewegung einen Einfluss auf psychische Krankheiten?

Die Vorteile von körperlicher Aktivität für unseren Körper können erfolgreich dazu beitragen, das Auftreten oder die Entwicklung von psychischen Erkrankungen zu reduzieren, ihren Fortschritt zu verzögern oder die Anzahl und Intensität der Krankheitssymptome zu verringern. Bewegungstherapie ist ein sehr wichtiger Aspekt bei der Behandlung vieler Erkrankungen des Nervensystems und psychischer Erkrankungen. Sie hilft, Stress und Spannungen abzubauen, aufgestaute Emotionen zu entladen, verbessert die Konzentration und hilft, die uns umgebende Realität anders als durch den Prisma negativer Erfahrungen zu sehen.

Hat jede Aktivität eine Bedeutung?

Hat in der Prävention der psychischen Gesundheit die Art der Aktivität, die wir betreiben, eine Bedeutung? Definitiv nicht. Die Aktivität sollte an die individuellen Möglichkeiten und Vorlieben der jeweiligen Person angepasst sein. Sport oder eine andere Form der körperlichen Aktivität – wie Spaziergänge oder Yoga – die zum Zweck der Verbesserung des Wohlbefindens praktiziert werden, müssen uns Freude bereiten – sonst erfüllen sie ihren Zweck nicht und stellen stattdessen eine zusätzliche Belastung sowohl physisch als auch – vor allem – psychisch für den Körper dar.

Vorteile regelmäßiger körperlicher Aktivität

Körperliche Aktivität sorgt dafür, dass unser gesamter Körper deutlich besser funktioniert. Regelmäßige sportliche Betätigung oder Übungen – von Spaziergängen bis hin zu Extremsportarten – tragen zur verstärkten Produktion von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, bei, die für unseren Körper eine Quelle von Freude und Zufriedenheit sind. Zusätzlich reduziert es Spannungszustände im Körper, verringert Schmerzen und verbessert die allgemeine Stimmung

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